Werbung · Dieser Beitrag enthält Werbung für unser eigenes Angebot.
Du drückst auf „Beitrag bewerben“, investierst 20, 50 oder 100 Euro, und plötzlich erwacht dein Profil zum Leben. Likes prasseln rein, die Impressionen schießen nach oben, vielleicht bleiben sogar ein paar Dutzend neue Follower hängen. Du denkst: „Endlich tut sich was.“
Doch sobald das Budget aufgebraucht ist, kommt die Ernüchterung. Der nächste normale Beitrag landet wieder bei 15 Aufrufen. Und nicht einmal die frisch gewonnenen Follower bekommen deine neuen Inhalte zu sehen.
Ich weiß, wovon ich rede. Für eines unserer eigenen Buchprojekte haben wir über bezahlte Werbung rund 800 Follower gewonnen. Heute werden die Beiträge dort gerade einmal 10 bis 20 Mal ausgespielt.
Wo sind die 800 geblieben? Genau diese Frage hat mich dazu gebracht, genauer hinzuschauen.
Drei Gründe, warum gekaufte Reichweite verpufft
1Du kaufst keine Fans, sondern Gelegenheitsklicks
Wenn du für Reichweite bezahlst, sucht die Plattform Menschen, die schnell und billig reagieren. Das sind selten die Leser, die sich wirklich für dein Genre interessieren, sondern Nutzer, die auf fast alles tippen, was vorbeiflimmert. Sie folgen dir im Vorbeigehen und rufen dein Profil danach nie wieder auf.
2Der Bumerang: Stille Follower bremsen dich aus
Instagram zeigt einen neuen Beitrag zuerst einem kleinen Teil deiner Follower. Reagieren die, bekommt er mehr Reichweite. Reagieren sie nicht, wird er kaum weiter verbreitet. Wenn ein großer Teil deiner Follower nur zufällig auf eine Anzeige geklickt hat, reagiert natürlich kaum jemand. Für den Algorithmus sieht dein Beitrag dann uninteressant aus, und er zeigt ihn kaum noch jemandem. So bremst das bezahlte Wachstum von gestern deine Reichweite von heute.
3Die Plattform verdient an deinem Frust
Ob Instagram und Facebook zahlende Kunden absichtlich weniger ausspielen, kann von außen niemand beweisen. Meine Schlussfolgerung ist trotzdem klar: Meta ist ein Werbekonzern. Er verdient daran, dass du wieder auf „Bewerben“ drückst, wenn deine Zahlen einbrechen. Eine Plattform, die so Geld verdient, hat wenig Grund, dir Reichweite zu schenken.
Was bei uns wirklich funktioniert hat
Die Verkaufsschübe kamen nie durch Anzeigen. Sie kamen immer dann, wenn uns jemand empfohlen hat, dem seine Leser vertrauen.
Eine echte Empfehlung bei den richtigen Menschen war mehr wert als jede Kampagne.
So kommst du aus der Spirale raus
Hör auf, einzelne Beiträge zu pushen.
Der Bewerben-Knopf ist die teuerste Art, Menschen zu erreichen, die sich nicht für dein Buch interessieren.
Geh dorthin, wo Leser sind. Auf Instagram konkurriert dein Buch mit Katzenvideos, Kochrezepten und Urlaubsfotos. Auf Buchblogs, in Leserunden, auf Buchplattformen wie EbookTicker oder in Lese-Newslettern ist das anders: Dorthin kommt nur, wer gezielt nach neuen Büchern sucht. Für alle anderen gibt es dort schlicht nichts zu sehen. Eine Vorstellung vor hundert echten Lesern bringt dir mehr als tausend zufällige Klicks.
Setz auf echte Verbindungen. Kooperationen mit anderen Autoren, Verlosungen mit Partnern, ehrlicher Austausch in den Kommentaren. Das dauert länger, bringt dir aber Leser, die bleiben.
Besitz statt Miete. Wenn Instagram morgen die Regeln ändert, erreichst du deine Newsletter-Leser trotzdem.
Ein Follower auf Instagram gehört der Plattform.
Eine E-Mail-Adresse in deinem Newsletter gehört dir.
Deine eigene Buchseite: das Zuhause für deine Leser
Genau dafür gibt es die eigene Autoren- oder Buchseite. Dort findet ein Leser alles an einem Ort:
- Leseprobe und Klappentext
- Links zu allen Shops
- Neuigkeiten zu deinen Büchern
- Die Anmeldung zu deinem Newsletter
Jeder Beitrag auf Instagram, jedes Interview und jede Empfehlung kann auf diese Seite verlinken. Und wer sich dort einträgt, bleibt dir erhalten, egal was die Algorithmen gerade machen.
Der Unterschied zur Werbung: Eine Kampagne ist nach ein paar Tagen vorbei und das Geld ist weg. Eine eigene Seite zahlst du einmal, und sie arbeitet jahrelang für dich. Für mich ist das kein Kostenpunkt, sondern eine Investition in die Zukunft als Autor.
Transparenz · Unser eigenes Angebot
Solche Seiten bauen wir selbst. Mit designart24 gestalten meine Frau Sandra und ich Websites und Buchseiten für Autorinnen und Autoren, mit Newsletter-Anmeldung, Leseprobe und allem, was dazugehört.
Das kostet weniger, als viele denken, oft weniger als ein paar Werbekampagnen, die nach einer Woche verpufft sind.
Was kostet meine Buchseite? →Solange du für Reichweite Miete zahlst, wohnst du im Schaufenster. Hörst du auf zu zahlen, geht das Licht aus.
Echtes Wachstum braucht Zeit, gute Inhalte und Menschen, die dich weiterempfehlen, aber keinen Münzeinwurf für Follower, die deine Beiträge nie sehen.
